Pauschalisierung mit Pauschalisierung begegnen

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Wenn an irgendwelchen Inhalten die Kritik geübt wird, dass sie pauschalisierend wären, sollte man sich selbst der Kohärenz wegen von Pauschalisierungen fernhalten. Das verkürzte Inhalte auch pauschalisierend erscheinen können, ist eine Sache, dass aber ohne Kenntnis von Inhalten pauschalisierend über selbige geurteilt wird, eine ganz andere.

Ebenso wenn durch Vorurteile belastet mit Inhalten umgegangen wird, weil sie schon von vorneherein pauschalisiert werden und nur so gesehen werden wollen. Kritik kann von einer fixen Position aus geübt werden, die keine andere Meinung zulässt, aber auch von einer Position die sich breiten Einflüssen öffnet. Auch bei politischen Gegenpositionen sollten Inhalte nicht auf Grund der Personen kritisiert werden, die diese auch vertreten könnten, sondern auf Basis ihrer inhaltlichen Kohärenz.

Pauschalisierung ist nicht sich auf einzelne Fakten zu berufen und diese zu kritisieren, sondern aus diesen Fakten eine allgemeine Generalisierung abzuleiten. Wenn aber der Betrachtende schon hinter der Betrachtung anderer Personen von einzelnen Fakten und Umständen die Generalisierung sieht, weil nicht gleich die absolute Breite vertreten wird, dann ist das sehr kritisch zu sehen. Hier neigen auch die kritischen Geister gerne zu einer Pauschalisierung gegenüber Positionen neben der Eigenen.

In dem Zusammenhang solcher Worte sollte ähnlich wie beim Populismus auch nach dem eigenen Umfang von Pauschalisierung gefragt werden. Pauschalisiert wird auch, wenn nicht zugelassen wird, dass über einzelne Fakten gesprochen wird. Eine strikt subjektive Wahrheit entsteht, die in keinem Falle objektiven Maßstäben genügen kann.

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