Ja, das böse Denken!

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Wer bisher schon auf diesem Blog gelandet ist, dem ist sicherlich auch der Untertitel aufgefallen. Auffällig ist wohl besonders die betonte Wiederholung der Wörter "Böse" und "Denken".


Nun ja, den ersten Part habe ich weiß ich nicht mehr woher genau, aber es ist eine öfters aufkommende Bedeutung die der Philosophie beigemessen wird. Eben Das Böse zu denken. Die Kritik an bestehenden Konstellationen, die auch zu diesen entgegengesetzten Ergebnissen führen kann.


Sicherlich nichts absolut Neues. Das immer wieder ganze Wertesysteme umgeworfen werden beweist die Geschichte. Ganze Religionen und Mythologien sind untergegangen, wobei der Unterschied nicht mal annähernd die Größe besitzt, wie die Wertung innerhalb der Wörter den Anschein geben mag.


Damit kommen wir dann aber auch schon zum zweiten Part der Überschrift. Dasjenige, was ich dem gegenüber stelle beziehungsweise was ich ergänzen will. Eben die Bewertung des Denkens als böse. Wie ich dazu komme? Nun ja, das Denken ist nicht immer einfach und schon gar nicht führt es zu erfreulichen Ergebnissen, wie schon dem ersten Teil zu entnehmen ist. Ich sehe es zum einen als die korrektere Fassung, denn das Böse zu denken ist etwas, was nur zu Stande kommen kann, sofern überhaupt gedacht wird.


Mancher würde wohl einwerfen, dass man nicht Nichtdenken kann, jedoch ist die Frage, was man als Denken bezeichnet. Das "Denken" innerhalb vorgegebener Grenzen oder ist es erst die Überwindung dieser Grenzen? Mit diesem Augenzwinkern soll das böse Denken auch in der Selbstreflexion erhalten bleiben. Der Blick aus den Augen anderer auf die eigenen Gedankengänge. Eine spannende Sache.


Soviel zur Einleitung, dennoch gehe ich davon aus, dass dem geneigten Leser der Titel eventuell auf die Dauer klarer erscheint, wenn er meinen Gedanken folgt. Damit wäre dann auch ein wichtiger Grund für dieses Blog genannt. Schon vor längerem gab es die Fixierung dessen in meinem Kopf, doch gerade jetzt setze ich mit den Themen erst wieder auseinander. Mir ist es wichtig, dass die Gedanken nicht in meinem Kopf vor sich hin modern, sondern frei sind. Vielleicht andere inspirieren und auch mich durch den Dialog weiterbringen.


Gedanken sollten nicht eingesperrt und elitär abgeschottet werden. Sie sind lebendig, wie auch alles andere um und in uns. Eingesperrte Gedanken belasten den Geist und blockieren ihn. Das ist meine Intention dieses Blog zu führen, denn schreiben befreit den Geist und schärft das Denken. Vor allem das böse Denken. ;o)

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